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Evakuierung wegen Bombenentschärfung

Eine 100-Kilogramm-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckten Bauarbeiter auf einem Grundstück im Zentrum der Stadt Forst. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst musste sie dort entschärfen, wofür die Stadtverwaltung für Mittwoch umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen geplant hatte. Das THW unterstützte den Verwaltungsstab intensiv bei diesen Arbeiten.

Der Ortsverband Forst (Lausitz) und die Geschäftsstelle Frankfurt (Oder) waren bereits in die Vorbereitungen intensiv eingebunden und unterstützen die für Mittwoch geplante Evakuierung. So fuhren THW-Kräfte gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung mit dem Zugtruppfahrzeug durch das betroffene Gebiet, sie informierten die Einwohner des festgelegten Sperrkreises mit Durchsagen.

Am Evakuierungstag wiederholten sie die Durchsagen erneut. Mit weiteren Einsatzfahrzeugen fuhren THW-Kräfte Einwohner in die zuvor durch das Deutsche Rote Kreuz errichteten Notunterkünfte. Nachdem der Sperrkreis errichtet war, verstärkten THW-Kräfte gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr die Sperrungen an Hauptzufahrtsstraßen. Zum Einsatz kamen dabei der THW-Gerätekraftwagen 1 und 2.

Ein THW-Fachberater wirkte im Stab des Hauptverwaltungsbeamten mit um die Arbeit rund um die Entschärfung der Bombe zu unterstützen. Insgesamt waren am Mittwoch ca. 300 Einsatzkräfte im Einsatz, dazu gehörten THW, Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter Unfallhilfe, Polizei und Katastrophenschutz des Landkreises Spree-Neiße. Am Nachmittag gab es Entwarnung, denn die Bombe war entschärft und der Sperrkreis aufgehoben worden.

Redaktion

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