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Sturm-Dauereinsatz beendet

Alle Hände voll zu tun hatten vielerorts die Einsatzkräfte nach dem heftigen Sturm. Das THW war intensiv eingebunden.

Bei dem viertägigen Einsatz unterstützten 380 THW-Kräfte aus Berliner Ortsverbänden sowie aus Eberswalde, Fürstenwalde, Lübben und Potsdam die Berliner Feuerwehr bei der Schadensbeseitigung. Das THW hatte insgesamt 170 Aufträge im gesamten Stadtgebiet übernommen.

Nach mehr als 70 Stunden im Dauereinsatz konnte die Berliner Feuerwehr am Sonntag Nachmitten den Ausnahmezustand aufheben. Zahlreiche Notrufe waren seit Donnerstag nach dem heftigen Sturm Xavier in der Leitstelle der Berliner Feuerwehr eingegangen. Sie rief zur Unterstützung sehr zügig THW-Helferinnen und -Helfer aller Berliner Ortsverbände in den Dienst. THW-Fachberater berieten den Stab der Feuerwehr. Das THW rückte zügig mit der vielseitigen Ausstattung, den Gerätekraftwagen und LKW-Ladekränen zur Beseitigung der Sturmschäden aus. Zahlreiche Einsatzstellen galt es abzuarbeiten. Deshalb kamen auch noch am Freitag, Samstag und Sonntag THW-Kräfte mit zusätzlichen Einheiten zum Einsatz. Sogar mit zusätzlicher THW-Verstärkung aus dem Brandenburger Umland.

Gemeinsam mit den Feuerwehrkräften beseitigten die THW-Helferinnen und -Helfer umgekippte Bäume und schwere Äste von Berliner Straßen und Gehwegen. Sie sicherten ebenso beschädigte Dächer und betroffene Freileitungen. Besonders im Südwesten gab es viel zu tun. Dort waren sehr viele Bäume umgestürzt, welche Häuser, Dächer und Freileitungen beschädigt oder Straßen blockiert hatten.

Auch in Sachsen-Anhalt und Brandenburg ging für die THW-Kräfte die Arbeit am Freitag und über das Wochenende mit Sicherungs- und Aufräumarbeiten weiter. So war in einigen Orten der Landkreise Barnim, Märkisch-Oderland und Oder-Spree die Stromversorgung zusammengebrochen. Die Ortsverbände Prenzlau, Eberswalde, Fürstenwalde /Spree und Frankfurt (Oder) versorgten im Auftrag eines Energieunternehmens mehrere Ortschaften mit Notstrom. Bei Templin räumte das Prenzlauer THW die Bahnstrecke frei, ebenso wie im Landkreis Prignitz, wo das THW Wittenberge Windbruch im Auftrag der Deutschen Bahn AG wegräumte. In Hohen-Neuendorf beseitigten THW-Kräfte aus Neuruppin und Gransee Windbruch. Dies war auch der Einsatzschwerpunkt um Kleinmachnow, Stahnsdorf, Caputh und Ferch für Helferinnen und Helfer der Ortsverbände Potsdam und Berlin Charlottenburg Wilmersdorf.

Redaktion

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