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Dachstuhlbrand bei Hochsommerhitze

Nach einem Dachstuhlbrand an einem Einfamilienhaus kamen THW-Kräfte aus Quedlinburg bei hochsommerlichen Temperaturen in Reddeber (bei Wernigerode) zum Einsatz.

Der Dachstuhl des Hauses stand vollständig in Flammen, die örtliche Feuerwehr löschte den Brand. Um restliche Glutnester endgültig ablöschen zu können, rief die Feuerwehr das THW hinzu. Die THW-Ehrenamtlichen trugen große Teile des Daches und der mit Dachziegeln bedeckten Giebel ab, um ein Ablöschen der darunter befindlichen Glutnester für die Feuerwehr zu ermöglichen.

Die Quedlinburger Baufachberater beurteilten die Statik des Gebäudes. Im weiteren Verlauf des Einsatzes entfernten die Einsatzkräfte sämtliche Teile der Dachkonstruktion, die nicht mehr tragfähig waren und deshalb hätten herunterstürzen können.

Während des gesamten Einsatzes überwachte das THW das Gebäude mit dem Einsatzstellensicherungssystems (ESS). Dieses System misst Gebäudebewegungen und warnt so die Einsatzkräfte frühzeitig vor Einsturz.

Für die Einsatzkräfte waren die Arbeiten bei 30 Grad Lufttemperatur eine große körperliche Herausforderung. Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und Rettungsdienst vor Ort. Insgesamt waren 21 THW-Kräfte dabei. Die Quedlinburger erhielten Verstärkung aus dem Ortsverband Haldensleben.

Redaktion

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