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Strohfeuer in Schach gehalten

In Golm entflammte am Samstagnachmittag ein Strohballen-Lager auf einem Feld erneut. Das THW rückte aus, um die Feuerwehr mit spezieller Technik und Beleuchtung bei den Löscharbeiten zu unterstützen.

Bereits ein Wochenende zuvor hatten Feuerwehrkräfte das Feuer gelöscht, welches sich nahe einer Verkehrsstraße schnell auf dem Feld ausgebreitet hatte. Das Stroh hatte sich im Laufe der Woche mehrfach wieder entzündet. Es musste nun gründlich gegen jegliche Glutnester vorgegangen werden. Insgesamt 31 THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Berlin Tempelhof-Schöneberg, Potsdam, Berlin Spandau und Berlin Neukölln unterstützten die Kameradinnen und Kameraden der Berufsfeuerwehr Potsdam und der Freiwilligen Feuerwehren aus der Umgebung. Eine hohe körperliche Herausforderung für die Beteiligten bei der Hitze.

Die Fachgruppe Räumen des Ortsverbandes Tempelhof-Schöneberg wurde gegen 15 Uhr angefordert. Mit dem Radlader zogen die THW-Kräfte die schwelenden Strohschwaden auseinander, so dass die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Glut komplett ablöschen konnten. Auch vom Feld zog der Radlader Stroh mit Glutnestern zum Löschen heran. Da eine sehr große Fläche betroffen war und angesichts der großen Trockenheit und Hitze kam am Samstagabend noch Verstärkung mit Bergungsgruppe und Zugtrupp des Ortsverbandes Potsdam hinzu. In der Nacht arbeiteten sie weiter. Die Bergungsgruppe sorgte mit Beleuchtungsaggregaten für Licht in der Dunkelheit. Auch mit Muskelkraft drehten die THW-Kräfte Strohbündel um, so dass wirklich alle brandgefährdeten Stellen mit dem Löschwasser erreicht werden konnten.

Gegen ein Uhr nachts kamen weitere THW-Kräfte der Fachgruppe Wassergefahren sowie der Fachgruppe Führung-Kommunikation hinzu. Mit dem Polygreifer des Ladekrans konnten weitere Bereiche des Feldes erreicht werden. Der Radlader der Fachgruppe Räumen konnte wegen des aufgeweichten Bodens das Feld nicht überall befahren.

Zur Ablösung der eigenen Kräfte holte das THW am Sonntagmorgen gegen acht Uhr die Fachgruppe Räumen des Ortsverbandes Berlin Spandau sowie die Fachgruppe Wassergefahren des Ortsverbandes Berlin Neukölln hinzu. Mit zwei Räumgeräten und zwei Ladekränen schafften es THW- und Feuerwehr-Kräfte, am Sonntag gegen 19 Uhr den Einsatz erfolgreich zu beenden.

Die Verpflegungseinheit des Deutschen-Roten-Kreuzes (DRK) versorgten die beteiligten Einsatzkräfte rund um die Uhr.

Ellen Krukenberg

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