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Wohnhausbrand

Nach einem Wohnhausbrand in Burgkemnitz in der Nacht auf Samstag wurde noch ein Bewohner im Haus vermutet. Die Ortsverbände Wolfen-Bitterfeld und Quedlinburg hatten die Aufgabe übernommen, den Bewohner zu orten und zu bergen.

Dazu hatte das THW auch Abstützmaßnahmen des zerstörten Gebäudes vorzunehmen, so dass die Einsatzkräfte überhaupt zur Suche in das Gebäude gehen konnten.

Als die Feuerwehr für die Löscharbeiten in der Nacht eintraf, stand der Dachstuhl in Vollbrand. Bei dem Unglück kamen zwei Bewohner des Hauses ums Leben. Nach
den Löscharbeiten galt der zweite Bewohner weiterhin als vermisst. Das Gebäude war wegen der Brandeinwirkung nicht begehbar, woraufhin das THW zur Unterstützung gerufen wurde.

Die Baufachberater aus Quedlinburg begutachteten das Gebäude und empfahlen weiterführende Maßnahmen zur Einsatztaktik und Gebäudesicherung. Zur Erkundung des Obergeschosses, in dem der Mann vermutet wurde, wurde von außen über eine Leiter eine speziell für Ortungseinsätze optimierte Kamera eingesetzt, die über einen bis zu 6 m ausziehbaren Kamerakörper und einen schwenkbaren Kamerakopf verfügt.

So konnte das Obergeschoss im schwer einsehbaren Bereichen abgesucht werden, ohne es betreten zu müssen. Dort fand das THW schließlich den vermissten Bewohner leblos auf.

Zeitgleich stützten THW-Kräfte die Decke des Untergeschosses mit mehreren Bausteifen ab. Damit wurden die Bergungsarbeiten im Obergeschoss möglich. Im Einsatz waren insgesamt 24 THW-Einsatzkräfte.

Tobias Heine

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