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Mit dem Thermografie-System zur Waldbrandnachsorge

Der Einsatz zur Unterstützung der Waldbrandbekämpfung um Treuenbrietzen ist seit Freitagabend beendet. Auch die Fachgruppe Ortung des Berliner Ortsverbandes Steglitz-Zehlendorf war im Einsatz.

Seit dem 24.08.2018 bekämpfen Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und THW einen der größten Waldbrände seit Jahrzehnten in Brandenburg. Gemeinsam gelingt es den Waldbrand unter Kontrolle zu bringen.

Jedoch gab es immer wieder noch unentdeckte Glutnester, die sich mehrere Zentimeter unter der Erde befanden. Bei der Waldbrandnachsorge war es auch eine wichtige Aufgabe für das THW, diese versteckten Glutnester aufzuspüren. Es sollte nicht zu erneutem Flächenbrand kommen.

Die Berliner Fachgruppe Ortung kam deshalb am Mittwoch mit einem Thermographie-System in den Einsatz. Glutnester bis in eine Tiefe von 100 Zentimetern können dadurch erkannt werden. Die besondere Ausbildung der THW-Kräfte an diesem Infrarotsystem ermöglichte die gefahrlose Suche im munitionsverseuchten Einsatzgebiet. Die georteten Glutnester wurden sofort durch Kräfte der Feuerwehr gelöscht. So konnte ein erneutes Aufflackern des Waldbrandes sicher verhindert werden.

Die Kameraden der Feuerwehr und Mitarbeiter des Forstamtes waren beeindruckt davon, wie Ortungsgruppen des THW auch Systeme zur Großschadenslagenbeurteilung einsetzen. Das THW verfügt über weitere Komponenten wie zum Beispiel das Einsatz-Sicherungs-System (ESS), Betonprüftechnik. Mit dieser Spezialausstattung können wesentliche einsatzrelevante Erkenntnisse gewonnen werden.

Petra Saenger

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