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Pumpen für ein Biotop mit Artenvielfalt

Die Warnstedter Sandgrube gehört zu den besonders schützenswerten Biotopen im Landkreis Harz. Jedoch verschlechterten sich die Lebensbedingungen für die Artenvielfalt, seitdem die Grube stillgelegt worden war. Die Untere Wasserbehörde hatte am Samstag eine Aktion initiiert, an der sich neben 25 Naturschutzkräften auch 20 THW-Helferinnen und Helfer aus der Harzregion beteiligten.

Während des Sandabbaus hatten sich besonders seltene Frösche, Eidechsen, Reptilien und Kröten angesiedelt. Die Ortsverbände Halberstadt und Quedlinburg brachten ihr Engagement und die THW-Technik ein, um zugewachsene Böschungen und Sonnenhänge frei zu schneiden und in der Grube vorübergehend das Wasser abzupumpen. Denn im Wasser hatten sich ausgesetzte Fische derart vermehrt, dass für Kaulquappen & Co. der Lebensraum immer enger wurde.

Die Leitung der Aktion hatten Experten des Landesarbeitskreises Feldherpetologie des Landes Sachsen-Anhalt übernommen. Verbuschte Bereiche mussten zurück geschnitten und besonnte Hügel und Böschungen erneut angelegt werden. Das THW setzte Pumpen ein, um Fische umsiedeln zu können, die sich zu stark vermehrt hatten. Über 24 Stunden pumpten THW-Kräfte mehr als 3500 m² Wasser. Dabei leiteten sie das Wasser über eine Strecke von 300 Metern weiter.

Durch die großangelegte Pflegeaktion zur Offenhaltung der Lebensräume kann die Artenvielfalt in solchen Biotopen erhalten und gesichert werden. Naturschutz und der Erhalt der heimischen Artenvielfalt zählt zu den gesamtgesellschaftlichen Aufgaben.

Redaktion

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