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Einsturzgefahr gebannt

Nach einem verheerenden Brand in der Wismarer Altstadt (Mecklenburg-Vorpommern) stützten mehr als 120 THW-Kräfte aus neun Ortsverbänden am Sonntag zwei beschädigte Gebäude mit dem Abstützsystem Holz (ASH) ab. Auch drei Spezialisten aus dem Berliner Ortsverband Charlottenburg-Wilmersdorf reisten am Sonntag zur Unterstützung nach Wismar.

Sie bekamen zunächst den Auftrag, den Bau von vier bereits stehenden Zehn-Meter-Stützböcken und eine Sonderkonstruktion zu vollenden. Die fachliche Leitung wurde den Fachleuten aus Berlin übertragen. Sie koordinierten die weiteren Arbeiten und meisterten dabei Konstruktionen über achtmal zehn Meter und dreimal 15 Meter Länge. Insgesamt entstanden elf Stützböcke für diesen umfangreichen Abstützeinsatz.

Flammen hatten am Samstag zwei historische Gebäude in der Wismarer Altstadt beschädigt. Nachdem der Brand unter Kontrolle war, rückten mehr als 20 Helferinnen und Helfer des THW-Ortsverbandes Pinneberg aus und stützten die Gebäude mit ASH-Balken ab. Unterstützung erhielten die Ehrenamtlichen von ihren Kameradinnen und Kameraden aus den THW-Ortsverbänden Gadebusch und Uelzen, die in eigenen Einsatzabschnitten ebenfalls ASH-Material verbauten, um das zweite beschädigte Gebäude auszusteifen und von außen zu sichern. Das Fertigen der Holzkonstruktion und die Abstützarbeiten dauerten mehr als 48 Stunden. Eine Ablösung der THW-Ehrenamtlichen war wichtig, dafür kamen ASH-Spezialisten aus anderen Bundesländern hinzu. Bundesweit gibt es in jedem THW-Landesverband jeweils zwei ASH-Spezial-Einheiten.

Damit die Helferinnen und Helfer den Einsatz sicher bewältigen konnten, kontrollierten die THW-Ortsverbände Gadebusch und Uelzen mit zwei Einsatzstellen-Sicherungssystemen (ESS), ob sich die Mauern des Gebäudes weiter absenkten.

Zuvor hatten Einsatzkräfte des THW-Ortsverbands Wismar die Feuerwehr bei der Brandbekämpfung unterstützt. In der Folge übernahm der heimische Ortsverband auch die Einsatzabschnittsleitung und leuchtete die Einsatzstelle aus. Die THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Bad Doberan, Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf, Ludwigslust, Rostock und Schwerin lieferten zusätzliche Unterstützung.

Redaktion

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