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BMI-Referatsleiter im Austausch mit THW-Kräften

Zu einem Informationsgespräch traf Andreas Höger, Referatsleiter KM 3 in der Abteilung für Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz des Bundesinnenministeriums, am vergangenen Freitag und Samstag ehrenamtliche und hauptamtliche Kräfte aus dem THW-Landesverband Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt.

Er lege großen Wert darauf, den direkten Kontakt mit den Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen des THW zu pflegen und sich unmittelbar an der Basis über aktuelle Themen auszutauschen, hatte Andreas Höger gegenüber dem Landesbeauftragten Manfred Metzger betont. Diesem Wunsch nachkommend fand am Freitag in der Dienststelle des Landesbeauftragten zunächst ein Gespräch mit ehren- und hauptamtlichen THW-Kräften statt. Hier standen folgende Themen auf der Tagesordnung: Das Projekt „Fokus Einsatz“, das THW-Rahmenkonzept, Mitgestaltung und Mitwirkung bei grundsätzlichen Prozessen und zukunftsweisenden Themen durch das Ehrenamt. An dem Gedankenaustausch nahmen neben dem Landesbeauftragten auch Daniel Kurth, Landessprecher für Brandenburg und sein Stellvertreter Tobias Reinhold, der Landessprecher für Berlin Mathias Neumann und dessen Stellvertreter Kai Birke, der Referatsleiter Einsatz Dirk Ulrich, die Geschäftsführer für Berlin bzw. Potsdam Holger Dalitz und Jürgen Coym sowie Lars Thielecke, Landesjugendleiter der THW-Jugend Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt e.V., teil. Andreas Höger informierte sich über die Erfolge des THW und über Handlungsbedarf hinsichtlich der Weiterentwicklung des THW. Er stellte sich auch den Fragen der Haupt- und Ehrenamtlichen.

Am Samstag besuchte Andreas Höger, der von Michael Rahmann, Referent im Referat KM 3, begleitet wurde, die Ortsverbände Neuruppin und Gransee. Hier fand regulärer Ausbildungsbetrieb statt. In Neuruppin kuppelten die Helferinnen und Helfer Verbindungen zur Wasserführung über lange Wegstrecken zusammen. Sie übten, wie mit den Rohren eine Straßenüberbauung errichtet wird. Vom Hydranten pumpten sie das Wasser dann mit der Großpumpe in einen Faltbehälter. Diese Netzverbindungen sind beispielsweise bei Waldbränden von Relevanz. Die 10-köpfige Jugendgruppe übte unter Anleitung der Jugendbetreuerin Mandy Hille Stiche und Bunde. Ortsbeauftragter Tobias Reinhold vermittelte dem Gast einen Einblick in die Arbeitsweise des Ortsverbandes und beantwortete Fragen.

In Gransee wiederum erlebte Andreas Höger eine Unterweisung am Ladekran. THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Gransee, Wittenberg und Brandenburg an der Havel nahmen daran teil, Markus Karkut vom Ortsverband Berlin Tempelhof-Schöneberg leitete die Ausbildung. Um das nötige Fingerspitzengefühl für das Steuern des Schalengreifers zu entwickeln, übten die Teilnehmenden mit der Fernsteuerung.
Auch hier suchte der Gast das Gespräch, um sich einen Eindruck über das Zusammenwirken, die Abläufe und die Herausforderungen des ehrenamtlichen Teams zu verschaffen. In seinem Beisein berief der Landesbeauftragte nun auch offiziell Christian Zerbs zum Ortsbeauftragten. Darüber hinaus sprachen alle Beteiligten über die seit langem schwierige Liegenschaftssituation des Ortsverbandes Gransee. Andreas Höger wies darauf hin, dass nun die Weichen so gestellt sind, dass in naher Zukunft ein Umzug in einen Neubau gelingen kann.

Redaktion

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