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Landesbeauftragter Manfred Metzger sagt ade

Im Rahmen eines Festaktes anlässlich des erfolgreichen Aufbaus und der Entwicklung der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt verabschiedete THW-Präsident Albrecht Broemme am Samstag den Landesbeauftragten Manfred Metzger nach 27 Dienstjahren in den Ruhestand.

Zur Verabschiedung kamen rund 400 Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet. Trotz Großeinsatz in der Region Berlin/ Brandenburg zur Bekämpfung der Folgen des Dauerregens, waren Vertreter aller 49 THW-Ortsverbände aus seinem Landesverband anwesend. Sie waren teilweise direkt aus dem Einsatz zur Veranstaltung geeilt und danach zu neuen Einsatzorten auf dem Weg. Denn in Oranienburg und Leegebruch waren die Überflutungen am Samstag längst nicht vorbei. Zur hochrangigen Gästeschar gehörten unter anderem die Staatssekretärin im Brandenburger Ministerium des Innern und für Kommunales, Katrin Lange, der Senator für Inneres und Sport von Berlin, Andreas Geisel, MdB Marina Kerner, MdB Dr. Christoph Bergner und Vertreter der Partnerorganisationen auch aus Polen und Tschechien.

Landesbeauftragter Manfred Metzger hatte am 1. Juli 1990 in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen die Führung des THW für das Land Berlin übernommen. Seit 1992 gehörte auch Brandenburg zu dem von ihm geführten Landesverband. Im Jahr 1995 wurde der Landesverband für Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt gegründet. Unter seiner Leitung vollzogen sich Aufbau und Entwicklung des THW in den drei Bundesländern. Seit Anfang der 90er Jahre wurden neue THW-Ortsverbände auch im Ostteil Berlins und in Brandenburg und Sachsen-Anhalt gegründet. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer mussten gewonnen, neue Liegenschaften gefunden, ausgebaut und die Technikausstattung vervollkommnet werden. Das Oderhochwasser 1997 war einer der ersten großen Einsätze. Weitere schwierige Einsätze waren zu bewältigen, Großveranstaltungen in der Hauptstadt zu organisieren, die Kontakte zu den Partnerorganisationen vertieft werden. Dazu gehört die intensive grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit der Polnischen Staatlichen Feuerwehr, die sich unter Federführung des von Manfred Metzger geleiteten Landesverbandes seit Mitte der 90er Jahre entwickelt hat. Auch bei der THW-Jugendarbeit setzte der Landesverband neue Impulse.

Präsident Broemme würdigte die Leistungen von Manfred Metzger mit einer Dankesrede und verlieh ihm das THW-Ehrenzeichen in Gold. In seiner Laudatio ging Broemme unter anderem auf die unzähligen großen und kleinen Einsätze ein. Er erwähnte die besonderen Herausforderungen bei der Arbeit mit der ehrenamtlichen Basis und bedankte sich bei Ehefrau Waltraud Metzger für deren Rückendeckung und Verständnis.

„Wir machen Sachen“ ist einer der Lieblingssprüche des Landesbeauftragten. Damit umschreibt er das spannende, vielfältige und anspruchsvolle Repertoire, welches das THW zu bieten hat. Manfred Metzger dankte in seiner abschließenden Rede den ehren- und hauptamtlichen THW-Angehörigen seines Landesverbandes für die großartige Unterstützung, die Verlässlichkeit und die umfangreich geleistete Arbeit. Er betonte, dass er diese Aufbau- und Entwicklungsarbeit nur mit seiner „THW-Familie“ zu leisten vermochte.

Ellen Krukenberg

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