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Tag der offenen Tür

Am Samstag öffnete der THW-Ortsverband Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf seine Türen für die Öffentlichkeit. Über 950 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung in die Soorstraße 84 in Berlin-Westend.

Sie und nutzten die Gelegenheit, sich über das ehrenamtliche Engagement in ihrem Bezirk und die Technik des Ortsverbandes zu informieren. Alle Einheiten des Ortsverbandes stellten sich vor.

Die Gäste konnten ihr Geschick bei einem Technikparcours erproben und THW-Technik hautnah kennen lernen. An den sechs Stationen waren technische Herausforderungen zu bewältigen. Unter dem Motto „Spiel und Spaß für Jung und Alt“ konnten kleine und große Gäste ihr Können unter Beweis stellen und testen. Nicht zu verpassen war die Rutsche in Form eines THW-Einsatzfahrzeuges. Der THW-Ortsverband Belzig hatte sie bereitgestellt und betrieb sie den gesamten Tag. Nicht nur die Kinder wollten mehrmals rutschen!

An der Station der Fachgruppe Wassergefahren konnten kleine und große Gäste nicht nur in am Steuer des Einsatzbootes Platz nehmen. Bei der Sommerhitze machte es Spaß, sich am Entenangeln im Wasserbecken zu beteiligen.
Die durch einen Wasserfall verursachte Strömung, sorgte für eine besondere Herausforderung beim Angeln. Dieser Wasserfall war mit einem Einsatz-Gerüst-System (EGS) Turm aufgebaut worden und wurde den ganzen Tag über mit THW-Pumptechnik betrieben.

Die von der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen betreute Station forderte von kleinen und großen Gästen Kraft und Zielgenauigkeit. Mit einer handbetriebenen Kübelspritze war Wasser zu pumpen, um auf Blechdosen zu zielen. Ein Springbrunnen - komplett mit der Technik dieser Gruppe erbaut - war der Hingucker auf dem Hof.

Bei den Bergungsgruppen konnten verschieden Technikpräsentationen bestaunt und einiges Gerät erprobt werden. Schon im Eingangsbereich war mit dem EGS ein Dreibock aufgestellt, in den ein Spreizer eingehängt war. Hiermit konnte das vorsichtige Umsetzen von Gegenständen erprobt werden.
Mit den hydraulischen Rettungsgeräten Schere und Spreizer werden im Einsatz zum Beispiel verschüttete oder eingeklemmte Personen befreit. Je nach Modell können mit den Spreizern des THW Lasten mit einem Gewicht von bis zu 13 Tonnen präzise gehoben und auseinander gedrückt, in geringerem Maße auch gezogen und zusammengedrückt werden.

Großen Andrang gab es auch am berühmten Nagelbalken, der von einer Bergungsgruppe betreut wurde. Große und kleine Gäste hämmerten um die Wette. Beim Warten oder nach getaner Arbeit konnten die Gäste die Gruppe beim Zusägen von Holz für das Abstützsytem Holz (ASH) beobachten. Mit dem ASH können beispielsweise marode Decken und instabile Wände abgestützt werden.Eine über vier Meter hohe Holzkonstruktion vor den Garagen konnte man schon von weitem sehen. Hier hatte die Bergungsgruppe 2 ihr Stromaggregat ausgestellt und ließ es im eigens dafür konstruierten Gestell schweben.

Die Jugendgruppe begrüßte am Eingang die Besucherinnen und Besucher, erklärte den Technikparcours und betrieb ein Bastelzelt, wo Buttons hergestellt und THW-Einsatzfahrzeuge aus Papier gebastelt werden konnten.

Die Präsentation von THW-Fahrzeugen und Gerätschaften der verschiedenen Fachgruppen rundete das Bild ab. Die THW-Kräfte der verschiedenen Einheiten und Gruppen informierten über Funktionsweise und Möglichkeiten der Geräte, die für den Einsatzfall im Ortsverband zur Verfügung stehen.

Die Fachgruppe Führung und Kommunikation zeigte ihre Telekommunikationstechnik von dem modernen Digitalfunkgerät bis hin zum Feldtelefon, einem Gerät, dass noch mittels Steckanlage und Kurbelantrieb betrieben, in Einsatzfällen aber dennoch sehr häufig genutzt wird. Zur Erinnerung an den Tag beim THW konnten die Gäste hier in einer Fotobox Bilder in Einsatzkleidung machen.

Ein Kochteam aus dem THW Ortsverband Berlin-Mitte stand den ganzen Tag über am Grill und versorgte die Gäste mit der nötigen Energie, um dem Technikparcours gewachsen zu sein. Angehörige unserer Einsatzkräfte gaben am Kuchenstand Kaffee und Kuchen aus.

Auch der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) war mit einem Einsatzfahrzeug vor Ort und präsentierte sich als Partnerorganisation des THW. Insbesondere der Krankenwagen war eine große Attraktion.

Die Feuerwehr stellte sich mit Einsatzfahrzeugen aus und erklärte, welche Ausstattung die Feuerwehr zum Leiten von Einsätzen an die Einsatzstelle mitbringt.

Katharina Bosch

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