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Nachruf: Trauer um Hans-Jürgen Gäsche

Mit Bestürzung und tiefer Trauer haben wir vom Tod unseres Kameraden Hans-Jürgen "Hansi" Gäsche Kenntnis nehmen müssen, er starb mit 60 Jahren am 11.12.2018 für uns plötzlich.

Mit Hansi verliert das THW einen leidenschaftlich mit dem THW verbundenen und sehr geschätzten Kameraden, Freund und Mentor. Die Kameradinnen und Kameraden liebten seine freundliche, hilfsbereite und zuvorkommende Art und bewunderten seinen enormen Erfahrungsschatz sehr, den er gern weitergab. Dabei wollte er mit seinem bescheidenen Wesen nicht so gern im Vordergrund stehen.

Für die Kameradinnen und Kameraden stand er jedoch im Vordergrund, nämlich als besonderes Vorbild. Denn für ihn gab es keine unlösbaren Herausforderungen. Mit dem Leuchten in seinen Augen, mit seiner Fachkenntnis, seinem Mitgefühl, seiner Freundlichkeit, seiner Führungsqualität, seinem Optimismus und seiner Willensstärke – damit motivierte er viele. Und mit seiner besonderen Ausstrahlung sowie mit seinem umfangreichen Wissen stand er auch bei kleinen und größeren Präsentation ganz vorn und begeisterte interessierte Besucherinnen und Besucher für das THW.

Mit seiner „grenzenlosen Einsatzbereitschaft“ war er für viele Helferinnen und Helfer ein großes Vorbild und spornte sie an. Hans-Jürgen Gäsche half bei vielen größeren und kleineren Einsätzen in Deutschland und im Ausland, unter anderem in Äthiopien, Libanon und nach dem Tsunami 2004 in Thailand mit seinem Fachwissen. Unermüdlich setzte er sich für das THW und dessen Weiterentwicklung ein und hatte immer ein offenes Ohr für die Probleme, Sorgen und Pläne seiner Kameradinnen und Kameraden.

Hans-Jürgen Gäsche war seit 1975 Mitglied des THW. Im Laufe der Jahre hatte er verschiedene Führungsfunktionen übernommen. Bis zu seinem Tod war er Fachberater im THW-Ortsverband Berlin Steglitz-Zehlendorf. Hansi hatte für seine Verdienste hohe Wertschätzung erfahren, unter anderem war er mit dem THW-Ehrenzeichen in Bronze, dem Bezirksabzeichen des Bezirkes Steglitz-Zehlendorf in Gold, dem Katastrophenschutz-Ehrenzeichens des Landes Berlin in Gold und mit dem Einsatzzeichen Ausland geehrt worden.

Hans-Jürgen Gäsche sah seine Aufgabe vor allem darin, schwierige Situationen als Herausforderung zu nehmen und Probleme zu lösen. Wichtig war ihm die Gemeinschaft und als Freund für die Kameradinnen und Kameraden da zu sein. Damit stand er als Vorbild, auch mit der Art und Weise, wie er Führungsfunktionen wahrnahm.

Bis zuletzt kümmerte er sich besonders gern um neue Helferinnen und Helfer und teilte mit ihnen seine Geschichten, führte sie in die kleinen Besonderheiten des Ortsverbandes ein und ließ seine Begeisterung auf sie überspringen. So war er. Ob er die Telefonanlage reparierte, Elektronik fit machte, an Rechnern herumschraubte, einen Einsatz führte oder Menschen aus Lebensgefahr rettete: Immer war er mit Leidenschaft bei der Sache. Er konnte ansteckend sein und begeisterte immer wieder aufs Neue nicht nur die „Neuen“ sondern spielte auch für das ganze Team im Ortsverband eine große Rolle: „Hansi, wir sind unendlich traurig und vermissen dich unbeschreiblich. Wo auch immer du jetzt sein magst, wir sind sicher: Dort bleibt jetzt keine Reparatur unerledigt, kein Mensch schlecht gelaunt und kein Problem ungelöst. Ruhe in Frieden.“ /Auszug aus dem Nachruf des Ortsverbandes Berlin Steglitz-Zehlendorf)

Unser ganzes Mitgefühl gilt seiner Frau, seiner Familie und seinen vielen Freunden außerhalb des THW. Wir trauern mit ihnen. Wir werden unserem Kameraden Hans-Jürgen Gäsche stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

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