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Mit Einsatzfahrzeug, Blaulicht und Martinshorn durch Berlin…

Dies unter verschiedenen Rahmenbedingungen richtig beherrschen zu lernen, das trainierten THW-Einsatzkräfte am Wochenende im Rahmen der Berliner Bereichsausbildung.

Um mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn mit den THW-Einsatzfahrzeugen sicher auf den Straßen unterwegs sein zu können, benötigen die THW-Helferinnen und Helfer theoretisches und praktisches Rüstzeug. Im Rahmen der Bereichsausbildung erhalten sie dies von erfahrenen Ausbildungskräften.

Zum Führen von Einsatzfahrzeugen der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk ist eine umfangreiche Ausbildung erforderlich. Zur Bereichsausbildung für Kraftfahrer und Kraftfahrerinnen gehören insgesamt vier Module. Am Samstag trafen sich in Berlin Neukölln zehn Helfer aus den Berliner Ortsverbänden Charlottenburg-Wilmersdorf, Lichtenberg, Friedrichshain-Kreuzberg und Reinickendorf zur Ausbildung Modul 3. Endlich konnten die Teilnehmenden auf Berliner Straßen üben.

Das Fahren im geschlossenen Verband stand im Mittelpunkt der Ausbildung und führte durch das Berliner Zentrum. Außerdem lernten die THW’ler, was bei Unfällen zu beachten ist. Sie übten auch das Rangieren und Rückwärtsfahren mit Einweisenden.

Im Rahmen der vorangegangenen Ausbildung hatten die angehenden Kraftfahrer für die THW-Einsatzfahrzeuge ein umfangreiches Themenspektrum bewältigt: Rechtliche Grundlagen, Maßnahmen zur Verkehrs- und Betriebssicherheit der KFZ und zur Materialerhaltung, Bestimmungen zur Arbeitssicherheit, Unfallverhütung und Haftung. Eindrucksvoll führten die Bereichsausbilder die Bedeutung richtiger Ladungssicherung vor. Die zukünftigen Kraftfahrer werden immer auch in die Bedienung von Seilwinde, Ladebordwand und Kippflächen von Kipperfahrzeugen eingewiesen.

Das letzte Modul 4 ist den Kraftfahrern und Kraftfahrerinnen der Führerscheinklassen C und CE vorbehalten. Sie können das sichere Führen von THW-Fahrzeugen mit mehr als 7,5 t Gesamtgewicht üben. Auf einem speziellen Übungsgelände werden verschiedene Straßen- und Witterungsverhältnisse simuliert. Dort können die Helferinnen und Helfer ihre Fahrzeuge ausprobieren. Zum Beispiel trainieren sie das Anfahren am Berg oder das Fahren auf sandigem Untergrund. Auf dem Stundenplan stehen auch Themen wie Motorentechnik, Bremsanlagen und notwendigen Pflege- und Wartungsarbeiten nach Geländefahrten.
Am Ende der Ausbildung erhalten die Teilnehmenden ihre THW-Fahrgenehmigung.

Anja Villwock

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