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Stabilisieren mit Abstützbock und Sprengwerk

Wohnhäuser im Quedlinburger Ortsteil Quarmbeck waren das Übungsobjekt für eine gemeinsame Ausbildung zum Stabilisieren einsturzgefährdeter Wände für Einsatzkräfte des THW und der Freiwilligen Feuerwehr.

In diesem Bereich war die Kompetenz der Einsatzkräfte in den vergangenen Jahren zunehmend gefordert. Helferinnen und Helfer aus sechs Ortsverbänden des Landesverbandes und der Freiwilligen Feuerwehren Quedlinburg und Gernrode übten den Aufbau von Konstruktionen aus dem Abstützsystem Holz (ASH). Sie bauten einen 15 Meter hohen Abstützbock und ein sogenanntes Sprengwerk in 10 Metern Höhe.
Mit einem THW-Ladekran und der Drehleiter der Stadt Quedlinburg stellten die Übenden die Stützkonstruktion an der Gebäudeaußenwand auf. Mit dieser Einrichtung soll ein Kippen der Außenseite verhindert werden. Die besondere Herausforderung war die Höhe, in der vorgefertigte Teile zusammengebaut werden mussten.


Ein zweites Team baute aus Modulen des ASH ein Sprengwerk. Dieses dient dazu, einen Zwischenraum zu Nachbargebäuden zu überbrücken. und das instabile Gebäude stütz sich über die Konstruktion am Nachbargebäude ab. Der fachliche Austausch zwischen den Kameradinnen und Kameraden verschiedener Ortsverbände und Feuerwehren war für die Übenden sehr wertvoll. Nach einem anstrengenden Ausbildungstag gab es auch während des Grillabends viel Gelegenheit zu Gesprächen.

Redaktion

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