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Gemeinsames Training

Am Samstag fand ein gemeinsames Training der Partnerorganisationen des Katastrophenschutzes auf dem Übungsgelände der Polizei in Ruhleben statt. Der THW-Ortsverband Berlin Spandau hatte es organisiert.

Gemeinsam übten THW-Kräfte der Berliner THW-Ortsverbände Spandau, Reinickendorf und Pankow mit Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus Spandau, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und einer Rettungshundestaffel der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH).

In akribischer Arbeit hatten die THW-Organisatoren in Abstimmung mit den Partnern diese Übung ausgearbeitet, die Szenarien definiert, die Darsteller organisiert und die Einheiten ausgewählt.
Laut Szenario wurden die Einsatzkräfte zu einer Unfallstelle alarmiert. Ein Reihenhaus war explodiert, ein Fahrzeug in ein Gebäude gerast. Es gab eine eingeklemmte und verletzte Person und Menschen waren unter Trümmerteilen verschüttet. Weitere Personen waren in Gebäudeteilen gefangen und mussten auch gefunden und gerettet werden.

Angesichts der komplexen und schwierigen Ausgangssituation sondierten die Einsatzkräfte zuerst in Ruhe die Lage. Erst dann teilten sie die einzelnen Aufträge an die Bergungstrupps, um die Einsatzstelle professionell abarbeiten zu können. Verletzte mussten erstbetreut und dann für die medizinische Versorgung an die ebenfalls alarmierten Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes übergeben werden. Die Einsatzkräfte kümmern sich um umherirrende Personen, richten einen Behandlungsplatz ein und kümmern sich um den Transport der Verletzten in Krankenhäuser.

Das Retten aus Höhen war auch erforderlich. Die Retter fanden eingeklemmte, verschüttete und eingeschlossene Personen vor. Sie setzten Werkzeuge und Geräte wie den Schere/Spreizer, den Feuerlöscher, leichtes und schweres Bergungsgerät ein. Dabei war viel Muskelkraft gefragt.

Weitere Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte von der Rettungshundestaffel der Johanniter-Unfall-Hilfe, die Hunde spürten vermisste und verschüttete Personen auf. So führten sie die Bergungskräfte an die richtige Stelle.
Über zwei Stunden arbeiteten alle eingesetzten Kräfte hochkonzentriert, immer wieder herausgefordert durch „Sondereinlagen“. Das Szenario sah in Panik geratene Angehörige, nervende Gaffer oder eilige Medienvertreter vor.
Nach anstrengender Arbeit konnten dann die Einsatzstellen als frei gemeldet und den „Ermittlungsbehörden“ übergeben werden. Inzwischen hatte das DRK einen Betreuungsplatz eingerichtet. Ein leckerer und lockender Duft zog plötzlich über den Übungsplatz und beschleunigte die abschließenden Arbeiten. Mit einem gemeinsamen Essen und dem Rückbau fand das Training seinen Abschluss.

Redaktion

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