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Geschichte

Der THW-Landesverband Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt wurde im Jahr 1995 gegründet.

Die Wurzeln des heutigen Landesverbandes reichen bis 1952 zurück. Bevor der Landesverband gegründet wurde, gab es THW-Bezirksverbände in Berlin (West).Seit 1956 hatte die Geschäftsstelle des THW-Landesbeauftragten für Berlin (West) in der Soorstraße 84 ihren Sitz und war für die Bezirksverbände zuständig.
Mit dem Fall der Mauer im November 1989  eröffneten sich  für den Berliner THW-Landesverband neue Perspektiven.  Die Berliner THW-Helfer packten nicht nur beim Abbruch der Grenzanlagen und beim Herstellen provisorischer Brückenanlagen kräftig mit an. Der Landesverband erhielt ebenfalls den Auftrag, das THW in den östlichen Berliner Stadtbezirken und im Land Brandenburg aufzubauen. Zeitgleich wurden THW-Ortsverbände in Sachsen-Anhalt gegründet.

Nach der Wiedervereinigung waren sechs Landesverbände bestimmt worden, den Aufbau von THW-Ortsverbänden in den neuen Ländern  zu unterstützen. Berlin war für den Ostteil der Stadt sowie für den früheren Bezirk Frankfurt (Oder) zuständig. Nordrhein-Westfalen für das übrige Brandenburg und Niedersachsen für Sachsen-Anhalt.  Bereits im Juni  1991 wurde mit dem Ortsverband Halberstadt der erste THW-Ortsverband in den neuen Bundesländern gegründet.

Am 1. Mai 1992 übernahm der Landesbeauftragte für Berlin die Verantwortung für die Ortsverbände im Land Brandenburg. Am 23. September 1995 vollzog der damalige Direktor des THW, Gerd Jürgen Henkel, in der Brand- und Katastrophenschutzschule in Heyrothsberge die formale Übergabe  der Ortsverbände des Landes Sachsen-Anhalt. an den Landesbeauftragten Manfred Metzger. Zwei Tage später  folgte der feierliche Zusammenschluss aller THW-Ortsverbände der drei Bundesländer im Plenarsaal  des Berliner Abgeordnetenhauses.

Weitere Ortsverbände entwickelten sich  und die Einsatzkräfte des THW stellten bei verschiedenen Einsätzen im In- und Ausland ihre Fähigkeiten unter Beweis: Hochwasser, Waldbrände, Schneekatastrophen, Explosionen, Zugunglücke forderten den Einsatz des THW in Berlin, Brandenburg und  Sachsen-Anhalt. In zahlreichen Auslandseinsätzen erfüllen auch Helfer dieser drei Bundesländer ihren Auftrag als „humanitäre Botschafter Deutschlands“.

Seit Mitte der 90er Jahre hat sich die Zusammenarbeit des Landesverbandes mit der Staatlichen Polnischen Feuerwehr (PSP) im grenzüberschreitenden Katastrophenschutz beispielgebend entwickelt.

  • THW-Ausbildung im Jahr 1958 in der Nähe des Berliner Funkturmes (Bild anzeigen)

  • Gründung des Ortsverbandes Halberstadt im Juni 1991. (Bild anzeigen)

  • THW im Einsatz beim Elbehochwasser 2002 (Bild anzeigen)

  • Beim Saalehochwasser 2011 evakuierten die Hallenser THW-Helfer Einwohner ihrer Stadt.  (Bild anzeigen)

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